Eines der Lieblingswörter aller Finanz-Gurus: „Passives Einkommen“. Amazon KDP, also das Veröffentlichen von eigenen E-Books oder Taschenbüchern ohne Verlag, wird dabei oft als die Goldgrube dargestellt. Man lädt angeblich ein Buch hoch und verdient ewig daran. Die Realität? Ist viel härter.

Warum KDP kein Selbstläufer mehr ist

Die Algorithmen von Amazon sind hochkomplex. Ohne gezielte Marketingausgaben (Amazon Advertising) und eine echte, eigene Nische versickern 95% der Neuveröffentlichungen auf Seite 10. Die Gurus, die 5.000 Euro für ihren Kurs verlangen, blenden dies gerne aus.

Vorsicht vor „Ghostwriter“-Plattformen

Manchen wird geraten, günstige Autoren aus dem Ausland zu engagieren. Das Ergebnis: Plagiate oder miserable Übersetzungen, die zu sofortigen Account-Sperrungen führen. Fallen Sie nicht auf das Versprechen rein, ohne Arbeit Millionen zu generieren.