Tausende Verbraucher erhalten aktuell aggressive E-Mails von vermeintlichen Inkasso-Unternehmen oder Rechtsanwälten. Der Betreff: „Nicht beglichene Forderung – Amazon GmbH“.
Die Druck-Taktik
In der Mail wird behauptet, man habe Waren bestellt und nie bezahlt. Es wird mit Kontopfändung, Schufa-Eintrag oder gar einer Strafanzeige gedroht, sollte der Betrag (oft um die 300 Euro) nicht innerhalb von drei Tagen auf ein angebliches Treuhandkonto (meist im Ausland, z.B. Litauen) überwiesen werden. Eine angehängte ZIP- oder Word-Datei enthält angeblich die genaue Rechnungsaufstellung.
Nicht öffnen!
Diese Mails sind reine Erpressung. Zahlen Sie nichts! Viel wichtiger: Öffnen Sie unter keinen Umständen die Anhänge. Diese enthalten hochgefährliche Trojaner, die Ihre Passwörter stehlen oder den PC verschlüsseln (Ransomware).